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Für die umfangreiche Abschlussübung wird ein schwerer Verkehrsunfall mit 2 PKW simuliert, in denen sich realistisch geschminkte Patienten-Darsteller befinden. Alle Kursteilnehmer nehmen an der initialen Schnell-Sichtungsübung teil, um Eindrücke eines Massenanfalles von Verletzten zu gewinnen. Im Anschluß an die Schnell-Sichtung wird der Einsatz unter realistischen Bedingungen abgearbeitet. Hierbei stehen ausreichend RTWs der "Schnell-Einsatz-Gruppe Rettungsdienst" (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter-Unfall-Hilfe zur Verfügung, die mit erfahrenen Rettungsassistenten und -sanitätern besetzt sind. Zur technischen Rettung der eingeklemmten Personen setzt die Berufsfeuerwehr Göttingen alle erforderlichen technischen Geräte ein. Eine begrenzte Anzahl an Kursteilnehmern kann hierbei die notärztliche Versorgung der Patienten übernehmen, während die übrigen Teilnehmer gezielt den Einsatzablauf beobachten, um später bei der Nachbesprechung verschiedene Aspekte des Einsatzablaufes objektiv beurteilen zu können.

Jörg
Stöber

Die praktischen Kursinhalte beinhalten eine ca. 5-stündige Exkursion zur Berufsfeuerwehr Göttingen. Unter der organisatorischen Leitung von Hauptbrandmeister Jörg Stöber wird den Kursteilnehmern ein detaillierter Einblick in die technischen Aspekte des Rettungsdienstes ermöglicht. Nach einem Vortrag über technische Personenrettung werden den Teilnehmern sämtliche relevanten Geräte wie hydraulische Scheren, Spreizer etc. in der Praxis demonstriert.

Kurs Notfallmedizin St. Andreasberg
Abschlussübung